Unsere Endpreise ab dem 1.Januar 2018

Der Stundensatz beträgt 32,00€/h
über die Verhinderungspflege 32,00€/h
über die Entlastungsleistung 27,00€/h
ab 8 Stunden in der Woche 30,00€/h
Büroarbeiten 30,00€/h
Zuschlag an Feiertagen und Wochenenden 5,00€/h
Zuschlag an Weihnachten und Silvester 10,00€/h
Fahrkosten 0,50€/km
Erstgespräch/Beratung/Feststellung des Hilfebedarfs 38,00€
Hausbesuchspauschale pro Einsat
- wird von den Pflegekassen übernommen -
5,69€

Mindesteinsatz sind immer 2 volle Stunden.

Ein geringer betriebsbedingter Investitionskostenzuschlag wird Ihnen monatlich privat in Rechnung gestellt (derzeit 6,3% auf die Gesamtstunden).

Wir möchten Ihnen unsere Hilfe zu fairen und transparenten Preisen anbieten, die auf der einen Seite nicht unbezahlbar ist und zudem die Arbeit der Betreuerinnen würdigt, die mit viel Herzblut und großem Engagement für die hilfebedürftigen Menschen da sind und sie bei ihrem Leben im eigenen Zuhause unterstützen möchten.

2017 war ein Jahr der großen Veränderungen in der Pflege. Es gibt nun das zweite Pflegestärkungsgesetz mit vielen Neuregelungen. Aus 3 Pflegestufen wurden 5 Pflegegrade, was vor allem Demenzerkrankten zu Gute kommt. Insgesamt gesehen sind die Leistungen besser geworden. Das Pflegegeld ab PG 2 wurde deutlich erhöht, damit dieses für mehr Hilfe genutzt werden kann. Eine qualitätsbewusste, zuverlässige und langfristig angelegte Betreuung übers ganze Jahr wird zukünftig je nach Leistungsumfang ohne privaten Zuschuss nicht mehr möglich sein.

Gut zu wissen - Es gibt finanzielle Hilfen

Verhinderungspflege
Wenn bei Ihnen oder einem pflegebedürftigen Angehörigen seit mindestens sechs Monaten ein Pflegegrad (2-5) vorliegt, können Sie unsere Leistungen bis 1.612 € im Jahr über die Verhinderungspflege bei Ihrer Pflegekasse in Rechnung stellen.
Auf Wunsch rechnen wir direkt mit den Pflegekassen ab.
Es ist zudem eine Aufstockung bis 806 € aus nicht in Anspruch genommenen Leistungen der Kurzzeitpflege möglich. Das bedeutet, dass Ihnen maximal ein Betrag von 2.418 € jährlich zusteht. Jedes Jahr muss ein neuer Antrag gestellt werden.
Beim Beantragen und Ausfüllen der Anträge sind wir Ihnen gerne behilflich.

Alle aktuellen Pflegeleistungen finden Sie auf
www.bmg.bund.de
www.meinepflegeversicherung.com

Zusätzliche Betreuungs – und Entlastungsleistungen
Pflegebedürftige, die zu Hause gepflegt werden, können sogenannte zusätzliche Betreuungs-und Entlastungsleistungen in Anspruch nehmen. Diese sollen die Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen unterstützen. Zum Beispiel zur Sicherstellung einer Betreuung im Alltag oder zur Unterstützung bei der hauswirtschaftlichen Versorgung oder der Organisation des Pflegealltags.

Seit Januar 2017 erhalten Pflegebedürftige aller Pflegegrade (1-5) einen einheitlichen Entlastungsbetrag von 125€ monatlich. Der Entlastungsbetrag ist keine pauschale Geldleistung.

Er kann zur (Ko-)Finanzierung bei stationären Aufenthalten oder von Leistungen ambulanter Pflegedienste verwendet werden.

Zudem kann er für Leistungen durch nach Landesrecht anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag eingesetzt werden. Nicht vollständig ausgeschöpfte Beträge können in das darauffolgende Kalenderhalbjahr übertragen werden. Beträge aus den Jahren 2015/16 können noch bis Ende 2018 aufgebraucht werden!

Steuerabzugsfähigkeit Ihrer Ausgaben
Unsere Rechnungen können Sie – sofern sie privat finanziert werden – steuerlich absetzen. Die Steuerermäßigung beträgt auf Antrag 20 %, maximal 4.000 € im Jahr. Fragen Sie dazu Ihren Steuerberater.
Mehr Infos auch unter http://www.finanztip.de/haushaltsnahe-dienstleistung

Nutzen Sie die finanziellen Hilfen, die Ihnen zustehen.

24-Stunden-Betreuung

Bei einer 24h-Pflegehaushaltshilfe variieren die Kosten je nach Anbieter, Pflegeaufwand, Qualifikation und deutschen Sprachkenntnissen der Pflegekraft. Man muss aber mit monatlichen Kosten ab 1.800 € rechnen plus Kost und Logis.

Pflegeheimkosten

Es gibt Situationen, da lässt sich ein Heimaufenthalt nicht mehr vermeiden. Schauen Sie sich immer vorher verschiedene Einrichtungen persönlich an (gehen Sie ruhig mehrmals unangemeldet hin) und lassen die Atmosphäre dort auf sich wirken. Wie ist der Umgangston zwischen Personal und Bewohnern? Gibt es Betreuungs- und Freizeitangebote, eine Cafeteria, Terrasse oder Garten? Dürfen Tiere zu Besuch? Wie ist der Personalschlüssel etc.? Notieren Sie sich zuhause alle Fragen, die Ihnen wichtig erscheinen.

Die Kosten im Pflegeheim können von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich sein. Die Dienstleistungskosten berechnen sich nach Vergütungssätzen, die jede Pflegeeinrichtung mit den zuständigen Sozialleistungsträgern vereinbart hat. Das zu zahlende Entgelt ist abhängig von der durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) festgestellten Pflegestufe des/der Pflegebedürftigen. 

Wer trägt die Kosten der Heimunterbringung, wenn das Vermögen nicht ausreicht und der Eigenanteil nicht gezahlt werden kann?

Dies hängt vom Einzelfall ab. Wenn die Leistungen der Pflegeversicherung sowie Eigenleistungen der Bewohnerin/des Bewohners nicht ausreichen und unterhaltspflichtige Angehörige den gesetzlich geschuldeten Unterhalt nicht zahlen, werden die ungedeckten Heimkosten oft vom Sozialamt übernommen. Eine Beratung beim zuständigen Sozialamt oder eine rechtliche Beratung kann in dieser Frage weiterhelfen.

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